Ana Brnabić, die Präsidentin der serbischen Nationalversammlung, hat die Außenpolitik von Präsident Aleksandar Vučić gelobt und sie als erfolgreich und ausgewogen in einer von Spaltungen geprägten Welt beschrieben. Brnabić hob Serbiens Fähigkeit hervor, bedeutende internationale Veranstaltungen auszurichten, wie das jüngste Treffen der Bewegung der Blockfreien Staaten, sowie die strategischen Dialoge mit großen globalen Mächten, einschließlich der Vereinigten Staaten und China. Sie betonte, dass Serbien es geschafft hat, gute Beziehungen zu Russland aufrechtzuerhalten, ohne Sanktionen zu verhängen, trotz seiner Bestrebungen zur europäischen Integration.
Im Gespräch mit TV Pink erklärte Brnabić, dass die diplomatischen Erfolge Serbiens unter Vučićs Führung bemerkenswert sind, besonders angesichts der Herausforderungen, mit denen andere, größere Länder konfrontiert sind. Sie wies darauf hin, dass Serbien eine regelmäßige und effektive Kommunikation mit Russland und Präsident Wladimir Putin hat und gleichzeitig den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen hat, der Dank für Serbiens principielle Haltung ausdrückte.
Brnabić unterstrich die Bedeutung der Bewegung der Blockfreien Staaten, insbesondere im Kontext der jüngst ausgerichteten Konferenz zu ihrem 65. Jubiläum in Belgrad. Sie bemerkte die Anwesenheit einflussreicher Führer aus verschiedenen Ländern, darunter die Präsidenten von Ghana und Somalia, die Premierminister aus Kamerun und Mosambik sowie Minister aus Mali, Sudan, Angola und anderen Nationen. Laut Brnabić zeigte die Veranstaltung Serbiens Fähigkeit, als globales Zentrum für Dialog zu fungieren.
Das Treffen in Belgrad verzeichnete doppelt so viele Delegationen im Vergleich zur ursprünglichen Konferenz im Jahr 1961, was Serbiens wachsenden diplomatischen Einfluss unterstreicht. Brnabić äußerte Bedauern darüber, dass die Erfolge, die Serbien erzielt hat, von seinen Bürgern oft als selbstverständlich angesehen werden, trotz der bedeutenden Leistungen des Landes auf internationaler Bühne.
Brnabić sprach auch über die innenpolitischen Dynamiken und erklärte, dass die regierende Serbische Fortschrittspartei (SNS) die Ergebnisse der bevorstehenden Wahlen akzeptieren würde, selbst wenn dies eine Niederlage bedeutet. Sie kritisierte Oppositionsgruppen und beschuldigte sie, Gewalt zu incitieren, falls sie nicht gewinnen, und verwies auf Äußerungen von Oppositionsvertretern über mögliche Unruhen nach den Wahlen.
Die Äußerungen von Brnabić erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender politischer Spannungen in Serbien, wo die Regierung wegen ihrer Außenpolitik, insbesondere ihrer Beziehungen zu Russland und China, in der Kritik steht. Diese Beziehungen waren international umstritten, da einige westliche Länder Serbien auffordern, sich enger an europäische und amerikanische Interessen zu binden.
Brnabićs Bemerkungen heben Serbiens strategische Positionierung in den internationalen Beziehungen hervor, wo es historische Bindungen zu Russland und China mit dem Streben nach EU-Mitgliedschaft in Einklang bringt. Die jüngsten Aktivitäten der Bewegung der Blockfreien Staaten in Belgrad unterstreichen Serbiens Rolle bei der Förderung des multilateralen Dialogs und seinen Ehrgeiz, ein bedeutender Akteur auf der globalen Bühne zu sein.







