STADA, ein deutsches Pharmaunternehmen, hat eine bedeutende Investition von 20 Millionen Euro angekündigt, um die Produktionskapazitäten in seiner Hemofarm-Anlage in Vršac, Serbien, zu erweitern. Diese neueste Investition ist Teil von STADAs umfassender Strategie zur Erweiterung seiner Fertigungsmöglichkeiten und unterstreicht die wachsende Bedeutung Serbiens innerhalb der globalen Geschäftstätigkeiten des Unternehmens. Die Ankündigung wurde von STADA Group’s Generaldirektor, Piter Goldšmit, während einer Pressekonferenz in Belgrad gemacht.
Goldšmit hob hervor, dass Serbien zu einem zentralen Knotenpunkt für internationale Beschäftigung innerhalb der STADA-Gruppe geworden ist. „Wir haben in den letzten Jahren Hunderte von Millionen investiert, und wir haben gerade die Genehmigung des Global Executive Boards von STADA erhalten, weitere 20 Millionen Euro in Vršac zu investieren. Dies wird die Produktion steigern und neue Produktionsanlagen schaffen, was unser Engagement für die Zukunft zeigt,“ erklärte Goldšmit.
Die Hemofarm-Anlage, die STADA vor 20 Jahren erworben hat, beschäftigt 4.500 Mitarbeiter und arbeitet nach den höchsten europäischen Standards. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich Hemofarm von einem Unternehmen, das sich hauptsächlich auf Generika konzentrierte, zu einem Unternehmen entwickelt, das auch innovative und spezialisierte Generika sowie Gesundheitsprodukte für Verbraucher, einschließlich Nahrungsergänzungsmitteln, anbietet. Goldšmit betonte die entscheidende Rolle von Generika in Serbien und wies darauf hin, dass 70 bis 80 Prozent der täglichen Verschreibungen im Land für Generika sind, wobei Hemofarm der größte Anbieter ist.
Die Investitionsstrategie von STADA in Serbien beschränkt sich nicht nur auf die Produktionsausweitung. Das Unternehmen konzentriert sich auch auf die Entwicklung neuer Produkte und die Verbesserung seiner Forschungs- und Entwicklungskapazitäten. Goldšmit wies darauf hin, dass in Serbien hergestellte Produkte in alle EU-Länder, den Nahen Osten und andere Märkte exportiert werden, wobei Deutschland der größte Markt für diese Produkte ist. „In Serbien produzieren wir nicht nur nach Qualitätsstandards, die hoch genug für Deutschland sind, das die höchsten Qualitätsstandards hat, sondern alles, was wir hier produzieren, entspricht den vollständigen Standards der Europäischen Union,“ sagte er.
Die Bedeutung von Hemofarm als Arbeitgeber in der Region wurde ebenfalls hervorgehoben, wobei Goldšmit anmerkte, dass Serbien zu einem Zentrum für internationale Jobs innerhalb der Gruppe geworden ist. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen tragen STADA und Hemofarm durch Initiativen wie die Hemofarm-Stiftung und Programme zur Unterstützung von Organtransplantationen zur Gesellschaft bei.
STADAs Engagement für Serbien spiegelt sich in seinen fortlaufenden Investitionen in das Land wider, die in den letzten Jahren Hunderte von Millionen Euro betragen haben. Das Unternehmen wendet konsistente Standards in den Bereichen Umweltschutz, soziale Verantwortung und Geschäftskonformität in allen Ländern an, in denen es tätig ist, einschließlich Serbien, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten, Vietnam und China.
Diese Investition erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Pharmaindustrie in Serbien wächst, unterstützt durch steigende ausländische Investitionen. STADAs Expansion in Serbien entspricht dem breiteren Trend internationaler Unternehmen, das Potenzial des Landes als strategischen Standort für Herstellung und Verteilung im Pharmasektor zu erkennen.
Während STADA seine Aktivitäten in Serbien weiter ausdehnt, bleibt abzuwarten, welche langfristigen Auswirkungen dies auf die lokale Beschäftigung und die Wirtschaft haben wird. Die fortlaufenden Investitionen des Unternehmens und das Engagement für hohe Produktionsstandards deuten jedoch auf einen positiven Verlauf sowohl für die lokale Arbeitskräfte als auch für die breitere serbische Pharmaindustrie hin.







