Slowenien hat offiziell einen Vertrag zur Teilnahme an der EXPO 2027 in Belgrad unterzeichnet, was einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Serbien und Slowenien darstellt. Die slowenische Delegation, angeführt von Vizepremierminister und Minister für Wirtschaft, Arbeit und Sport Anže Logar, besuchte die Baustelle des EXPO 2027-Komplexes, wo sich ihr Pavillon in Halle 7 befinden wird. Dieser Besuch unterstreicht das Engagement beider Nationen, die bilateralen Beziehungen zu verbessern und weitere Geschäftsanbindungen zu erkunden.
Jagoda Lazarević, Serbiens Ministerin für Innen- und Außenhandel und Kommissionarin für die EXPO 2027, begleitete die slowenische Delegation während ihres Besuchs. Sie äußerte das Vertrauen, dass Sloweniens Teilnahme an der EXPO zur Festigung der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern beitragen würde. Lazarević hob die dynamische Phase hervor, die bevorsteht, und betonte den Fokus auf den Abschluss der Bauarbeiten, damit Slowenien bis Mitte Oktober ihren Pavillon übernehmen kann.
Die EXPO 2027 ist eine bedeutende regionale Veranstaltung, an der 142 Länder ihre Teilnahme bestätigt haben. Die EXPO zielt darauf ab, Themen zu präsentieren, die im Widerspruch zu den vorherrschenden globalen Erzählungen von Krisen und Konflikten stehen, und konzentriert sich stattdessen auf Sport, Musik und positive Wirtschaftsthemen. Lazarević merkte an, dass das Thema der EXPO als Gegengewicht zu den täglichen Medienberichten über Kriege und Energiekrisen dienen wird und darauf abzielt, Diskussionen über positivere Themen neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu fördern.
Anže Logar betonte die Bedeutung Serbiens als wichtigen wirtschaftlichen Partner für Slowenien und stellte fest, dass Serbien im bilateralen Handel den 12. Platz und bei den direkten slowenischen Investitionen den zweiten Platz belegt. Die Unterzeichnung des Teilnahmevertrags, die bis zur Bildung der neuen slowenischen Regierung aufgeschoben wurde, wurde einstimmig genehmigt und hebt die strategische Bedeutung dieser Zusammenarbeit hervor. Logar wies darauf hin, dass Sloweniens einzigartige Markenbildung, mit dem Wort „Liebe“ im Namen, ein Schwerpunkt in ihrem Pavillon sein werde, um einen attraktiven Aspekt Sloweniens zu präsentieren und wirtschaftliche Kooperationsmöglichkeiten zu fördern.
Der Besuch der slowenischen Delegation umfasste auch Gespräche über Pläne zur geschäftlichen Vernetzung, wobei beide Seiten einer Phase robuster Zusammenarbeit entgegenblicken. Logar äußerte Begeisterung über die Kooperation und anticipierte zahlreiche Möglichkeiten, die die EXPO beiden Nationen eröffnen wird.
Das Projekt EXPO 2027 wird als bedeutende Gelegenheit für regionale Kooperation und wirtschaftliche Entwicklung angesehen. Die Beteiligung Sloweniens, neben anderen teilnehmenden Ländern, wird voraussichtlich Serbiens internationales Profil und wirtschaftliche Perspektiven verbessern. Die Veranstaltung wird nicht nur kulturelle und wirtschaftliche Angebote präsentieren, sondern auch als Plattform zur Förderung tieferer regionaler Bindungen und Kooperation dienen.
Während die Vorbereitungen fortgesetzt werden, liegt der Fokus darauf, sicherzustellen, dass die Infrastruktur und Logistik vorhanden sind, um die ehrgeizigen Ziele der EXPO zu unterstützen. Es wird erwartet, dass die Veranstaltung einen erheblichen Impuls für die serbische Wirtschaft bietet, wobei potenzielle Vorteile über die unmittelbaren Teilnehmer hinaus die breitere regionale Gemeinschaft erreichen.







