Das Niš Film Festival endete am 3. September 2026 mit einer Feier des serbischen Kinos und seiner Schauspieler, was den Abschluss eines Events markierte, das über mehrere Tage 21 Filme präsentierte. Vučić Perović wurde für seine Rolle in „Our Father“, unter der Regie von Goran Stanković, mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Perovićs Leistung wurde für ihre Tiefe und emotionale Bandbreite anerkannt, was ihm zuvor bereits Auszeichnungen wie die Goldene Arena in Pula und die Goldene Mimosa in Herceg Novi eingebracht hatte.
Das Festival, organisiert von der Vereinigung der Filmschauspieler, hob die Talente lokaler Schauspieler hervor und erregte große Aufmerksamkeit in der Gemeinschaft. Jovana Stojiljković gewann den Preis für die beste weibliche Rolle für ihre Darstellung der Maria in „A Crack in the Ice“, unter der Regie von Maja Miloš Samolov. Andrija Kuzmanović wurde für die beste männliche Rolle für seine Leistung als Zoran in „Yugo Florida“, unter der Regie von Vladimir Tagić, ausgezeichnet.
Die Preisverleihung wurde als festliche und emotionale Veranstaltung beschrieben, bei der die Schauspieler mit dem Publikum interagierten, Autogramme gaben und ihre Dankbarkeit für die Unterstützung der Niš-Gemeinschaft zum Ausdruck brachten. Petar Bencina, Präsident der Vereinigung der Filmschauspieler, betonte die Verbindung zwischen den Schauspielern und dem Publikum, dankte ihnen für ihre Unterstützung und hob die Bedeutung der Filmkunst zur Förderung dieser Bindung hervor.
Zusätzliche Auszeichnungen gingen an Jelena Đokić und Boris Isaković, die für herausragende Rollen in „Karmadon“ beziehungsweise „Our Father“ Urkunden erhielten. Das Festival erkannte auch Hana Selimović und Igor Filipović für ihre episodischen Rollen sowie Andrijana Đorđević und Jasmin Geljo für Debüt- und ausländische Schauspielerrollen an. Feresteh Hosseini wurde zur besten ausländischen Schauspielerin für ihre Rolle in „Among the Gods“ ernannt.
Der Ehrenpreis, benannt nach Pavle Vuisić, wurde an Anica Dobra verliehen, um ihre Beiträge zum serbischen Kino zu würdigen. Anđelka Stević Žugić erhielt den Milorad Mandić Manda-Preis für ihre Arbeit in der Schauspielkomödie.
Der Abschluss des Festivals mit der Aufführung von „Hajduk in Belgrad“, basierend auf dem Roman von Gradimir Stojković, unterstrich sein Engagement, die serbische Erzählkunst und Talent zu feiern. Trotz früherer logistischer Herausforderungen, wie dem Mangel an Elektrizität bei früheren Festivals, gelang es dem Event, Schauspieler und Publikum erfolgreich zusammenzubringen und so die kulturelle Bedeutung des Niš Film Festivals zur Förderung lokaler Talente und der serbischen Filmindustrie zu verstärken.







